Bo-Peep Story Books by Clara de Chatelain

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Hey, have you ever wondered what really happened after Bo-Peep lost her sheep? This charming little book from the 1800s takes that classic nursery rhyme and spins it into a full-blown adventure. It's not just about finding woolly animals—it's a surprisingly sweet story about a determined young girl navigating a world that's a bit bigger and stranger than she expected. Think of it as a cozy, forgotten fairy tale with a heroine who has way more grit than the rhyme lets on. Perfect for when you want something short, nostalgic, and quietly magical.
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Pierersche Hofbuchdruckerei Stephan Geibel & Co., Altenburg, Thür. ~Buchausstattung von Käte Vesper-Waentig~ [Illustration] Da bin ich nun in meiner neuen Heimat. Was sag’ ich: Heimat? .... In meiner neuen Fremde bin ich. Ein kleines Städtchen ist’s, an einem Fluß gelegen, hoch wie ein Storchennest. In meinem Forsthause sitze ich nun und schreibe. Zum erstenmal in dieses Tagebuch, seit ich hier bin. Es gab mit dem Einrichten so viel zu tun, daß ich nicht zum Schreiben kam. Dazu noch der neue Dienst — kurzum, es kam nicht dazu. Noch ist mir alles so neu, so seltsam, daß ich mich an der Nasenspitze zupfen und fragen möchte: ist’s ein Traum oder ist’s Wirklichkeit? Ist’s Wirklichkeit, daß mein Forsthaus ein altes ritterliches Ordenshaus, eine echte, aus dicken Steinmauern vor einigen hundert Jahren erbaute Burg ist, oder träume ich nur? Der Fluß rauscht tief unter den Mauern meiner ritterlichen Forstburg vorbei und läßt die Fische springen, ein Käuzlein ruft sein Huhu und streicht unhörbar wie ein Geist — vielleicht der Geist eines einstigen Ritters oder Mönchs — ums Mauerwerk meiner Burg. Täuscht mich nicht alles, so hör’ ich den Forstlehrling schnarchen in seinem Kämmerlein. Der Hahn hat soeben gekräht. Mein Haushahn ist’s, ein echter Italiener. Ein Hund hat gebellt. Der Nachtrat tutet die Mitternacht ein und schlürft die Straßen des Städtleins hinab. Ein Duften, ganz weich und linde, zieht in mein offenes Fenster; »’s ist Frühling«, ruft es mir zu, die roten Mauerrosen ranken am steinernen Tor, an der steinernen Mauer, die meinen Garten umschließt. O Waldkauz, ich fühle dir nach, warum du des Nachts die Mäuslein fängst und den Tag verschläfst! Es steckt Poesie in einer solchen Vollmondnacht! Poesie steckt auch in meiner Forstburg, und das versöhnt mich mit dem alten Gemäuer. Mit Waldkauzgefühlen, Waldkauzaugen betrachte ich den alten Kasten, betrachte ich die Mäuse, die ungeniert um meinen Schreibtisch tanzen. Es ist Vollmondnacht, und unten, tief unten rauscht der Fluß vorbei. Wenn seine Flut an die hohen Steinpfeiler der großen Brücke drängt, dann rauscht diese Flut zürnend auf, dann wirft sie silbernen Brodel und silbernes Geschäum, wie ein Roß, das in den Zügeln schäumt. Ich kann’s von hier oben sehn. Ich kann den Spiegel des Flusses sehn, kann sehn, wie er glänzt und gleißt unter den hellen, sanften Strahlen des Vollmonds, der dort hoch oben im Nachthimmel hängt und langsam weiterschwebt. Mit einem milden Lächeln. Er ist erhaben über das kleine Weh der kleinen Mutter Erde. Er weint nicht mit, wenn Mutter Erde weint, nicht mit, wenn ihre Kleinen weinen. Er lächelt ewig, ewig sein gleiches Lächeln. Manchmal mit vollem Gesicht, manchmal nur mit der linken oder rechten Backe. Auch das ist schon genug, um sich an ihm zu erfreuen. Um ihm heraufzurufen: sei gegrüßt, Freund Mond, du einsamer Kauz dort oben! Lächle herab auf dieses kleine Städtlein, lächle herab auf meine Forstburg hier. Du gehörst zu solcher alten Burg, zu solchem Garten mit tausendjährigen Bäumen, mit aufgetürmtem und verwestem Laube, zu solcher Steinmauer und solchem Steintor, in dessen Wölbung es hohl klingt, schreitet man hindurch. Wie ward mir zumute, als ich das erstemal durch diese Steinwölbung schritt. Kalt wehte es mich an aus all dem Steinwerk längst vergangener Zeit. Als sich der schwere eiserne Torflügel krachend hinter mir schloß, da schien’s mir, als brächen sich tausend dumpfe Stimmen im dröhnenden, dumpfen Widerhall. »Eingesargt, lebend begraben«, höhnten die Stimmen, »laß alles hinter dir, was du liebst und haßt«, tönte es aus der großen Halle des Hauses, »ich halte dich fest und gebe dich nicht mehr heraus«, hauchte mich kalt der Atem des toten Ritters an, der zwischen zwei Mauern dieses Hauses seit dreihundert...

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So, we all know the rhyme: Little Bo-Peep has lost her sheep. But what happens next? This book answers that question. It follows Bo-Peep as she leaves home to search for her flock, meeting various characters along the way—some helpful, some mischievous. Her journey is less about grand battles and more about quiet perseverance and small acts of kindness. The story wraps up in a warm, satisfying way that feels true to its fairy-tale roots.

Why You Should Read It

This isn't a complex epic, and that's its strength. It's a simple, gentle story that feels like a discovered secret. I loved Bo-Peep's character; she's portrayed with a quiet courage that makes her easy to root for. The writing has this lovely, old-fashioned rhythm that's comforting to read. It’s a great reminder of how a simple idea can be expanded into something genuinely engaging.

Final Verdict

This is a gem for readers who love classic children's literature, fairy tale retellings, or just a peaceful, short read. It's ideal for a quiet afternoon, for parents to share with kids who know the rhyme, or for anyone who appreciates historical children's books. Don't expect shocking twists—just a heartfelt, charming little adventure that's stood the test of time.



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Michelle Wright
1 month ago

From a reader’s standpoint, the writing style is poetic but not overly flowery. Don't hesitate to download this.

Donna Ramirez
4 months ago

During my studies, I found that the author anticipates common questions and addresses them well. Well worth recommending.

Anthony Baker
5 months ago

I went into this with no expectations and the progression of ideas feels natural and coherent. Well worth recommending.

Mason Miller
1 month ago

I was genuinely impressed since the material feels polished and professionally edited. I’ll definitely revisit this in the future.

Liam Adams
5 months ago

After looking for this everywhere, the author clearly understands the subject matter in depth. This book will stay with me for a long time.

5
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