Landesverein Sächsischer Heimatschutz — Mitteilungen Band XII, Heft 1-3…

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By Donna Ferrari Posted on Jan 12, 2026
In Category - Personal Finance
German
Okay, hear me out. I just read something that feels like finding a dusty old key in your grandparent's attic. It's not a novel; it's a collection of reports from a 1930s German heritage society. But here's the thing: between the dry minutes about monument preservation and folk song collection, you catch these flickers of a world about to vanish. The real story isn't what's on the page—it's the huge, silent question hanging over it all. These people are trying to save a version of their homeland, completely unaware of the historic storm that's about to make their careful work seem like a footnote. It's quietly haunting.
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Höhen und Tiefen der Landschaft ihre Geheimnisse wiederfindet. Seitdem ich das erstemal auf einer Höhe des Gebirges stand, um die Blicke nach dem Wogen von Bergen und Tälern hinüberschweifen zu lassen, durchwanderte ich einen großen Teil von Deutschlands Gauen, und das Schicksal verschlug mich auch in andere Teile Europas – aber alles, was ich da fand, das finde ich vereint in meinem Erzgebirge wieder. Der Wald- und Moorreichtum des westlichen Gebirges versetzt mich immer wieder zu den Höhen des Böhmerwaldes, wenngleich von dessen Gipfeln die Aussicht vielleicht noch weiter und umfassender ist, aber das schwermütige Bild zu den Füßen des Beschauers ist noch dasselbe und mir ist, als müßte dem Erzgebirge noch einmal ein Dichter wie A. Stifter erstehen, der seine Schönheit im Innersten zu erfassen vermag. Die Burgruinen und bewaldeten Kuppen am südlichen Steilabfall des Gebirges vermögen dem Wanderer einen Augenblick rheinische Landschaften vor das Auge zu zaubern. Das Waldgebiet um den Teufelsstein im oberen Schwarzwassertal zeigt Fichtelgebirgsstimmungen, und die langen Linien des stilleren östlichen Gebirges werden ihn an die Landschaften der Eifel und des hohen Venn erinnern, die besonders im Herbst einen so eigentümlich schwermütigen Eindruck machen. Mit dem Hochgebirge hat das Erzgebirge nur wenig Gemeinsames, und doch finden sich auch hier Berührungspunkte: der Greifenstein ist eine gute Schule für angehende Kletterer, und der Gebirgskamm am Fichtelberg und Keilberg trägt wie der alpine Steig im Schwarzwassertal bei Aue einen echt alpinen Charakter wie vielleicht wenig andere Gebirgslandschaften in Deutschland. Ich habe diese Täler und Höhen zu jeder Zeit des Jahres beobachtet: wenn der Frühling die Gebirgsbäche schwellt oder wenn Sommertagszauber auf den Bergstädten und Halden liegt. Vielleicht ist auch hier der Herbst am schönsten, und die klare, reine Luft läßt dann Einzelheiten hervortreten, die durch die Schwüle des Sommers nur allzuoft verwischt waren. An solchen Tagen hebt sich jedes Baumblatt in klaren Umrissen vom Horizonte ab und dahinter ein Stück altersgrauer Fels, bis auch dieser wieder in das brennende Feuer der Abendröte getaucht ist. Dann wird die Freude an den tausend kleinen Entdeckungen, die der Wandrer bei seinen Fahrten macht, zur Andacht – zu der großen, stillen Andacht, die den Menschen im Innersten seine Verwandtschaft mit der Natur ahnen läßt. Oft lag der Mittagszauber über dieser Erzgebirgsnatur, und die Linien des Gebirges lösten sich in der Schwüle auf, die über Tälern und Wäldern lag. Das Mittagsgespenst geht um und drückt Menschen und Tiere. Die Halden liegen einsam und versonnen, und in den Bergstädten schläft man ein Stück in den Nachmittag hinein. Wer in solchen Zeiten in der Natur ist und ihrem Weben nachgeht, den umfängt ein geheimnisvoller Schauer, den Schwind in seiner Mittagsfrau unnachahmbar zum Ausdruck gebracht hat. Aber mich soll sie heute nicht abhalten, immer mehr in die Fichtelgebirgsnatur hineinzuwandern, die sich hinter Mittweida auftut. Die Mühle, die hier am Eingange des oberen Mittweidaer Tales eingebettet ist in lauschiger Einsamkeit, soll mein erstes Ziel sein. Schon vor Jahren hatte es mich öfter in diese Gegend gezogen, als ich eines Nachmittags die Crottendorfer Kirche entdeckte. Inmitten dieser Erzgebirgsnatur, umrahmt von den Vorhöhen des Fichtelberges ein Stück Kunst hinter den altersgrauen Mauern, wie es selbst der farbenfrohe Südländer sich nicht besser wünschen könnte. Ein prachtvoller alter Holzaltar, die Decke getäfelt und selbst an den Wänden und Emporen Bilderschmuck – so wird das Ganze dieses Kirchleins zu einer inneren Anregung für den Besucher, wie sie unsre protestantischen Gotteshäuser leider nur allzuoft vermissen lassen und wie sie doch gerade in unsrer hastenden Zeit so wohl tut. Ob uns wohl etwas mehr Farbenfreude in unserem arm gewordenen Deutschland schaden würde? [Illustration: Abb. 1 =Kirche zu Crottendorf=] Hinter der Bahnstation von Mittweida beginnt...

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This isn't a book with a plot in the traditional sense. It's a bound volume of newsletters from the 'Saxon Heritage Protection' society, published from 1935 to 1937. Page by page, it's a record of local meetings, fundraising for church roof repairs, efforts to document regional dialects, and pleas to save old farmhouse architecture from modernization. The society's members are teachers, architects, and local historians, passionately focused on preserving what they see as the tangible soul of Saxony.

Why You Should Read It

Reading this is an eerie experience. You're looking directly into the calm before the cataclysm. The writers are focused on saving carved wooden doorways, completely blind to the national machinery gearing up around them. There's a profound tension between their micro-level care for history and the macro-level history about to engulf them. It makes you think about what we choose to preserve, and why, especially when bigger forces are at play. It's a sobering reminder of how local passion and global tragedy can exist in the same moment.

Final Verdict

This is a niche, but powerful, read for a specific kind of person. It's perfect for history buffs who like to read between the lines, or anyone fascinated by the everyday life that gets smoothed over in the big historical narratives. Don't pick it up for a thrilling story. Pick it up to sit quietly with a primary source and feel the weight of everything it doesn't—and couldn't—say. It's a quiet, unsettling piece of the past.



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Ethan Hill
3 weeks ago

Having explored similar works, the clarity of the writing makes this accessible to a wide audience. I couldn't put it down until the very end.

James Taylor
3 months ago

After spending time with this material, the organization of topics is intuitive and reader-friendly. Highly recommended for everyone.

Jackson Wright
3 weeks ago

Once I began reading, the balance between theory and practice is exceptionally well done. This book will stay with me for a long time.

Susan Hill
5 months ago

If you enjoy this genre, the pacing is just right, keeping you engaged from start to finish. I finished this feeling genuinely satisfied.

George Thomas
1 month ago

I was genuinely impressed since the clarity of explanations makes revisiting sections worthwhile. This deserves far more attention.

4
4 out of 5 (5 User reviews )

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